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Webdesign10 min Lesezeit· 11. Oktober 2026

Landingpage erstellen lassen: Kosten, Aufbau und wann es sich lohnt

Landingpage erstellen lassen: Was kostet eine professionelle Landingpage, was muss sie enthalten und wann ist selbst bauen keine Option? Konkrete Preise und Beispiele.

eyedia
Landingpage erstellen lassen: Kosten, Aufbau und wann es sich lohnt

Eine Landingpage erstellen lassen ist eine der wirkungsvollsten Investitionen im digitalen Marketing — wenn sie richtig umgesetzt wird. Eine Landingpage hat ein einziges Ziel: einen Besucher in einen Lead oder Kunden umwandeln. Keine Navigation, keine Ablenkung, keine Seitenlinks. Nur ein Angebot, ein CTA, eine Entscheidung. Dieser Artikel erklärt, was eine professionelle Landingpage kostet, was sie enthalten muss und wann man sie erstellen lassen sollte statt selbst zu bauen.

Was ist eine Landingpage — und warum ist sie anders als eine normale Website?

Eine normale Website hat viele Ziele: Sie informiert über das Unternehmen, stellt Leistungen vor, bietet Kontaktmöglichkeiten. Eine Landingpage hat genau ein Ziel. Sie ist auf eine einzige Kampagne, ein einziges Angebot oder eine einzige Zielgruppe zugeschnitten.

Der entscheidende Unterschied in der Praxis: Wer auf eine allgemeine Website klickt und sucht, verlässt sie oft ohne Conversion. Wer auf eine Landingpage kommt, findet sofort das, was er gesucht hat — und wird direkt zur Handlung geführt. Gut gemachte Landingpages erreichen Conversion-Raten von 10–30%, während normale Website-Seiten oft unter 3% liegen.

Landingpage erstellen lassen: Kosten im Überblick

Die Kosten für eine professionell erstellte Landingpage hängen vom Umfang, der Individualität und den benötigten Integrationen ab. Orientierungswerte:

  • Einfache Landingpage (1 Seite, Template-Basis): 500–1.200 €. Schnell umgesetzt, begrenzte Individualität. Geeignet für einfache Lead-Kampagnen ohne komplexe Anforderungen.
  • Professionelle Landingpage (individuelles Design, copywriting): 1.500–3.500 €. Maßgeschneidertes Design, überzeugender Text, A/B-Test-ready, Formularanbindung und Analytics-Integration.
  • High-Converting Landingpage (mit Conversion-Optimierung): 3.500–6.000 €. Ausführliche Nutzeranalyse, mehrstufige Formulare, Heatmap-Optimierung, Testimonials, Trust-Elemente, vollständige CRM-Anbindung.

eyedia erstellt Landingpages ab 1.490 € — individuell entwickelt auf Next.js, ohne Templates, mit integriertem Tracking und direkter CRM-Anbindung. In der Regel in 2–3 Wochen live.

Was muss eine gute Landingpage enthalten?

Eine Landingpage die konvertiert, folgt einer klaren Struktur. Jedes Element hat eine spezifische Funktion — und fehlendes Element senkt die Conversion-Rate messbar:

  • Headline (H1): Trifft sofort den Kern des Angebots. Der Besucher muss in 3 Sekunden verstehen, was er bekommt und warum er bleiben soll.
  • Subheadline: Präzisiert die Headline und adressiert den stärksten Einwand oder Nutzen direkt.
  • Hero-Visual: Ein hochwertiges Bild oder kurzes Video, das das Angebot oder das Ergebnis zeigt — keine Stock-Fotos von lachenden Businesspeople.
  • Nutzen-Block (Value Proposition): 3–5 konkrete Vorteile, die der Besucher durch das Angebot erhält. Nicht Features — Nutzen.
  • Social Proof: Kundenstimmen, Logos bekannter Kunden, Bewertungen, Fallstudien oder Zahlen ('Über 200 Unternehmen vertrauen uns').
  • CTA-Button: Klar, aktionsorientiert, sichtbar ('Jetzt kostenlos testen', 'Demo anfragen', 'Angebot erhalten'). Nicht 'Senden' oder 'Absenden'.
  • Formular: So kurz wie möglich — nur die Felder die wirklich gebraucht werden. Jedes Pflichtfeld senkt die Conversion-Rate um ca. 10%.
  • Trust-Elemente: DSGVO-Hinweis beim Formular, Sicherheits-Badge, Impressum-Link, keine versteckten Kosten.

Landingpage selbst erstellen oder erstellen lassen?

Builder wie Unbounce, Leadpages oder der Elementor-Baukasten ermöglichen es, in wenigen Stunden eine Landingpage zu erstellen. Die Frage ist nicht, ob das technisch möglich ist — sondern ob das Ergebnis konvertiert.

  • Selbst erstellen (Baukasten): Vorteil: günstig und schnell. Nachteil: generisches Design, langsame Ladezeiten, eingeschränkte Anpassung, kein individuelles Copywriting. Geeignet für Test-Kampagnen mit kleinem Budget.
  • Template-Agentur: Vorteil: schneller als Individualentwicklung. Nachteil: identisches Design wie andere Kunden, Abhängigkeit vom Template-System, begrenzte Performance-Optimierung.
  • Individuell erstellen lassen: Vorteil: optimierte Performance, einzigartiges Design, technisch sauber, keine Abhängigkeiten von Drittanbieter-Plattformen. Nachteil: höherer Preis, längere Entwicklungszeit.

Faustregel: Wenn der Traffic auf die Landingpage bezahlt wird (Google Ads, Meta Ads), lohnt sich eine professionelle Lösung fast immer. Eine Conversion-Rate-Verbesserung von 3% auf 8% halbiert effektiv die Kosten pro Lead — und das bei gleichem Ad-Budget.

Landingpage-Typen: Für welchen Zweck welche Lösung?

  • Lead-Generation-Landingpage: Besucher hinterlässt Kontaktdaten gegen ein Angebot (kostenloser Ratgeber, Demo, Erstgespräch). Wichtigste Kennzahl: Cost per Lead.
  • Click-Through-Landingpage: Vorbereitung auf eine Kaufentscheidung — führt zum nächsten Schritt (Produktseite, Buchung, Checkout). Wichtigste Kennzahl: Click-Through-Rate.
  • Squeeze Page: Minimalistisch, ein einziges Feld (E-Mail-Adresse), ein einziges Versprechen. Höchste Conversion-Rate, geringster Informationsgehalt.
  • Sales-Landingpage: Vollständige Verkaufspräsentation auf einer Seite — Produkt, Nutzen, Testimonials, FAQ, Garantie, CTA. Für höherpreisige Angebote.
  • Event-Landingpage: Registrierung für Webinare, Workshops oder Events. Zeitdruck durch Countdown verstärkt die Conversion.

Landingpage SEO: Kann eine Landingpage auch organisch ranken?

Ja — und das ist der entscheidende Vorteil gegenüber reinen Ad-Landingpages. Eine Landingpage, die sowohl für bezahlten Traffic als auch für organische Suchanfragen optimiert ist, generiert Leads aus zwei Kanälen gleichzeitig. Die Voraussetzungen: ausreichend Text (mindestens 600–800 Wörter), Keyword im Titel und in H2-Überschriften, strukturierte Daten und eine saubere URL.

eyedia entwickelt Landingpages standardmäßig mit On-Page-SEO-Optimierung — technisch sauber, schnell und mit einer Chance auf organische Rankings. So arbeitet die Seite sowohl für aktive Kampagnen als auch langfristig im Hintergrund.

FAQ: Landingpage erstellen lassen

Wie lange dauert es eine Landingpage erstellen zu lassen?

Bei eyedia sind einfache Landingpages in 1–2 Wochen live. Komplexere Seiten mit CRM-Anbindung, mehrstufigen Formularen und vollständiger Conversion-Optimierung dauern 2–4 Wochen. Der größte Zeitfaktor ist oft die Content-Abstimmung — je klarer das Briefing, desto schneller das Ergebnis.

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer normalen Website-Seite?

Eine normale Website-Seite informiert und navigiert. Eine Landingpage konvertiert. Technisch ist der wichtigste Unterschied: Landingpages haben oft keine Hauptnavigation — damit Besucher nicht abgelenkt werden und nur eine Handlungsoption haben. Außerdem sind Landingpages meist auf eine einzige Zielgruppe oder ein einziges Keyword zugeschnitten.

Kann ich eine Landingpage testen bevor sie live geht?

Ja. eyedia stellt alle Landingpages vor dem Launch auf einer Staging-URL bereit. So können Sie das Design, die Texte und die Formulare in Ruhe prüfen und Feedback geben, bevor die Seite öffentlich ist.

Wie messe ich den Erfolg einer Landingpage?

Die wichtigste Kennzahl ist die Conversion-Rate: Anteil der Besucher, die das gewünschte Ziel (Formular ausgefüllt, Button geklickt) erreichen. Daneben: Cost per Lead (bei bezahltem Traffic), Absprungrate, Verweildauer und Heatmap-Daten (wo klicken Nutzer, wo scrollen sie ab). eyedia integriert Google Analytics 4 und optional Hotjar standardmäßig in jede Landingpage.